| Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!
Ein Krankenhausaufenthalt reißt Sie heraus aus dem
gewohnten Lebensbereich und ist mit Sorgen für Sie und Ihre Angehörigen
verbunden. Damit Sie sich schnell bei uns zurechtfinden, haben wir für
Sie diesen kleinen Ratgeber, in dem Sie sicherlich viele wichtige Hinweise
finden.
Ihre Krankenhausleitung:
Dr. Ingrid Mitrenga, Ärztliche Direktorin
Heinz-A. Müller, Geschäftsführer
Petra Dastler, Pflegedienstleitung
Was wir für Ihre Gesundheit
alles leisten können
Wir verfügen über eine Vielzahl von Fachkliniken,
die auf ihren jeweiligen Spezialgebieten tagtäglich eine große
Anzahl vielfältiger Leistungen erbringen.
Sie finden bei uns fachlich qualifizierte Ärzte,
denen die modernsten technischen Einrichtungen zur Verfügung stehen.
Ohne Technik und Apparate ist die moderne Medizin nicht mehr denkbar.
Im folgenden stellen wir Ihnen unsere 8 Fachkliniken
kurz dar.
Medizinische
Klinik
Die Medizinische Klinik umfaßt 135 Betten für
Kranke aus allen Bereichen der Inneren Medizin, davon 6 Betten auf der
modernen interdisziplinären Intensivstation für die internistische
Intensivmedizin.
Für Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des
Herz-Kreislauf-Systems stehen in einem modernen Herz-Kreislauf-Labor zur
Verfügung: Ein Rechtsherzkathetermeßplatz, ein Farbdoppler-Echokardiographiegerät
sowie die transoesophageale Echokardiographie, die eingehende Untersuchungen
des Herzens ohne Durchführung eines großen Herzkatheters erlauben;
ferner der Doppler-Ultraschall zur Diagnostik von Gefäßerkrankungen,
das Langzeit-EKG zur Diagnostik von Rhythmusstörungen sowie Langzeit-Blutdruckmeßgeräte.
Bei der Implantation von Herzschrittmachern werden moderne
frequenzadaptierte Ein- und Zweikammersysteme angewandt. Die Rehabilitation
Herzkranker erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der physiotherapeutischen
Klinik.
Zur Diagnostik und Therapie von Magen-Darm-Erkrankungen
steht eine völlig neu konzipierte Funktionsabteilung mit allen modernen
video-endoskopischen und sonographischen Verfahren zur Spiegelung von Speiseröhre,
Magen, Dünn- und Dickdarm zur Verfügung. Dabei können zur
genaueren Analyse gezielte Gewebsproben entnommen und kleinere Geschwülste
in Magen und Dickdarm, sog. Polypen, unter Sicht entfernt werden. Für
spezielle Eingriffe steht ein Lasergerät zur Verfügung. Bei
aktuten Blutungen aus Speiseröhre, Magen und Darm steht rund um die
Uhr ein Notfall-Endoskopie-Team zur Blutstillung bereit.
Erkrankungen der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse
können durch Spiegelung und gleichzeitige Röntgendarstellung
(ERCP) abgeklärt werden. Unter Umgehung eines operativen Eingriffs
können so Steine aus den Gallengängen entfernt und bei Verengungen
der Gallengänge Endoprothesen zur Sicherung des Gallenabflusses implantiert
werden.
Durch gezielte ultraschallgesteuerte Organpunktionen
und Knochenmarkbiopsien wird die Diagnostik innerer Erkrankungen komplettiert.
Zur Diagnostik und Therapie von Bronchial- und Lungenerkrankungen
stehen die Bronchoskopie und Lungenfunktionsgeräte sowie die Thorakoskopie
zur Verfügung. Die Diagnostik schlafbedingter Atemstörungen (Schafapnoe-Syndrom)
erfolgt mit einem speziellen Testgerät zur apparativen Überwachung.
Regelmäßig werden fünftägige Diabetikerschulungen
durchgeführt. Tumorerkrankungen werden in einem interdisziplinären
Onkologischen Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit dem Tumorzentrum der Universität
Köln behandelt.
Der Medizinischen Klinik ist das Zentrallaboratorium
des Hauses mit einer Vielzahl automatischer Analysegeräte, einem hochmodernen
Laborcomputer und automatischer Datenermittlung angeschlossen.
Chirurgische
Klinik
Die Chirurgische Klinik umfaßt 115 Betten. Neben
der chirurgischen Notfallversorgung in der Chirurgischen Ambulanz rund
um die Uhr und der vor- und nachstationären ambulanten Betreuung von
chirurgischen Problempatienten, finden täglich Sprechstunden für
spezielle Krankheitsbilder statt:
Gefäßambulanz einschließlich der nichtinvasiven
und schonenden Diagnostik, Durchgangsarztverfahren einschließlich
der berufsgenossenschaftlichen Nachbehandlung, Kniesprechstunde sowie Tumornachsorgesprechstunde.
Die stationäre Behandlung in der chirurgischen Klinik
beinhaltet alle sog. allgemeinchirurgischen Eingriffe: Die Viszeralchirurgie
umfaßt insbesondere die Operationen von Strumen, Eingriffe an der
Speiseröhre, am Magen-Darmtrakt, am Dickdarm, an der Leber und an
der Bauchspeicheldrüse.
Die neue Technik der Minimal-Invasiven Chirurgie umfaßt
inzwischen Operationen an der Gallenblase, dem Magen, dem Blinddarm, dem
Dickdarm und die Versorgung von Leistenbrüchen. Eine große Aufgabe
ist die Tumorchirurgie einschließlich der onkologischen Begleit-
und Nachbehandlung in Zusammenarbeit mit dem Onkologischen Schwerpunkt
Köln e.V. Schwerpunkte sind Tumore der Speiseröhre, des
Magens und des Dickdarms, an Pankreas und Leber sowie die Weichteiltumore.
In der Gefäßchirurgie werden besonders die
Eingriffe an den Halsschlagadern, an der Bauchschlagader und bei chronischen
Gefäßveränderungen der Extremitäten durchgeführt.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Versorgung von Patienten mit Venenerkrankungen,
insbesondere Krampfadern.
Gemeinsam mit der Medizinischen Klinik erfolgt die
Implantation von Herzschrittmachern. Im Rahmen der Unfallchirurgischen
Notfallversorgung werden alle modernen Osteosyntheseverfahren angewandt.
Ein besonderer Schwerpunkt ist die Diagnostik und Behandlung von Kniegelenkserkrankungen
mittels der Arthroskopie. Ein häufiger Eingriff ist ferner der Gelenkersatz
durch Endoprothesen. Darüberhinaus erfolgen rekonstruktive unfallchirurgische
Eingriffe nach fehlverheilten Brüchen.
Ein besonderer Stellenwert hat die Ambulante Chirurgie,
die neben schon immer vorgenommenen kleineren Eingriffen zunehmend
auch Leistenhernien, Krampfadern und Arthroskopien erfaßt.
Gynäkologie
und Geburtshilfe
Die Gynäkologisch/Geburtshilfliche Klinik gehört
mit ihren 85 Betten zu den großen Frauenkliniken im Kölner Raum.
Im gynäkologisch-operativen Bereich werden alle traditionellen
modernen Techniken beherrscht. Die Hysterektomie wird bevorzugt vaginal
durchgeführt. Ein Schwerpunkt dieser Klinik sind die onkologischen
Eingriffe, wobei der brusterhaltenden Therapie des Mammakarzinoms große
Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die kosmetische Mammachirurgie mit Augmentation,
Reduktion und Wiederaufbau der Brust nach Amputation ist etablierter Bestandteil
der operativen Gynäkologie. Die Klinik beinhaltet sämtliche
Voraussetzungen der Endoskopie, endoskopischen Chirurgie und Mikrochirurgie.
Zur Differentialdiagnose der Harninkontinenz werden urodynamische Messungen
durchgeführt und die verschiedenen abdominalen und vaginalen Korrekturverfahren
angewendet.
Die Geburtshilfe verfügt über aller modernen
Überwachungsmethoden vor und nach der Geburt, wobei auf familienorientierte
und natürliche Geburt in den vier Einzelentbindungsräumen Wert
gelegt wird. In der vorgeburtlichen Überwachung sind die pränatale
Diagnostik mit Aminozenthese, Ultraschall, Dopplersonographie und Cardiotokographie
fester Bestandteil. Alle bekannten Verfahren zur Schmerzlinderung unter
der Geburt stehen stets zur Verfügung, Kaiserschnitte werden bevorzugt
in Katheterperiduralanästhesie durchgeführt, auf Wunsch in Anwesenheit
des Vaters.
Die pädiatrische Versorgung wird durch die Universitätskinderklinik
gesichert. Bei Bedarf ist der Pädiater bei der Geburt anwesend. Für
Risikokinder und Frühgeburten stehen vier Inkubatoren in der eigenen
Neugeborenen-Klinik zur Verfügung. Mutter und Kind werden
Tag und Nacht durch unsere Kinderschwestern betreut. Die Mütter erfahren
Aufklärung und Beratung bei Stillen und Kinderpflege.
In unseren regelmäßigen Elternkursen informieren
wir über alle Probleme in der Schwangerschaft, unter der Geburt und
im Wochenbett.
Urologische
Klinik
Die Urologische Klinik ist mit 60 Planbetten die größte
im linksrheinischen Köln. Sie ist technisch gut ausgerüstet und
verfügt über zwei Operationssäle, eine moderne Röntgen-Bildverstärker-Fernsehkette,
eine Vielfalt von sonographischen und endoskopischen Untersuchungsmöglichkeiten
und einen Neodym-YAG-Laser.
Das Leistungsspektrum umfaßt die gesamte Urologie.
Schwerpunkte sind minimal invasive chirurgische und endourologische Eingriffe,
organ- und funktionserhaltende Krebs-Chriurgie, umfassende Betreuung von
Krebs-Patienten mit einem individuellen Nachsorgesystem, plastische Rekonstruktion
der Harnwege, Inkontinenzoperationen, Funktions-Untersuchungen der oberen
und unteren Harnwege mittels eines urodynamischen Meßplatzes und
eine apparativ aufwendige Diagnostik der Ursachen einer männlichen
Potenz-Störung. Zur Früherkennung von Krebskrankheiten verfügt
die Klinik über ein zytologisches und zur Abklärung von Fertilitäts-Störungen
über ein andrologisches Labor.
Ambulante Eingriffe werden in Kooperation mit dem interdisziplinären
Zentrum vorgenommen.
Augenklinik
In der Augenklinik mit ihren 32 Betten werden die Patienten
mit Erkrankungen aller Augenabschnitte behandelt. Alle modernen Untersuchungsmethoden,
wie computergestützte Gesichtsfelduntersuchung, die Ultraschalluntersuchung
in A- und B-Bild mit Biometrie des Auges und die Fluoreszenzangiographie
stehen uns zur Vergfügung.
Wir führen Operationen wegen des Grauen Stars mit
Implantationen von Hinterkammerlinsen durch, aber auch Operationen gegen
den Grünen Star und Hornhautübertragungen werden regelmäßig
vorgenommen.
Für die Operation für Netzhautablösungen
und die Behandlung von Glaskörpereinblutungen, Entzündungen und
perforierenden Verletzungen stehen uns moderne wie auch bewährte Operationsmethoden
zur Verfügung.
Wie haben zwei Lasergeräte zur Behandlung des Nachstars
nach Cataract-Operationen und bei Glaukomanfällen sowie bei der Behandlung
von Durchblutungsstörungen, Netzhautlöchern im Einsatz.
Breiten Raum nimmt die Behandlung von Liderkrankungen
wie Ein- und Auswärtskehren des Lides, Lidererschlaffungen und Operationen
von Tumoren im Lid- und Bindehautbereich ein. Patienten aus anderen Kliniken
des Hauses werden im Rahmen unseres Konsiliardienstes mitversorgt.
HNO-Klinik
Die Hals-, Nasen- und Ohren-Klinik deckt die gesamte
diagnostische und operative Palette für die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde,
Kopf-Hals-Chirurgie, plastische Operationen und Allergologie ab. Die Klinik
umfaßt insgesamt 50 Betten und gehört damit zu den größten
Kliniken im Umkreis.
Ein besonderer Schwerpunkt ist die Mikrochirurgie des
Mittelohres mit Ausräumung aller entzündlichen Prozesse und Wiederaufbau
der Gehörknöchelchenkette durch modernste Prothesen. Durch den
Einsatz derartiger Prothesen kann beispielsweise eine hochgradige Schwerhörigkeit
nahezu komplett behoben werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die endoskopisch-mikroskopisch
gestützte, endonasale Nebenhöhlenchirurgie. Hierbei wird unter
funktionellen Gesichtspunkten die Blockierung des Abflusses des Nebenhöhlensystems
aufgesucht und die verdickte Schleimhaut (Polypen) unter dem Mikroskop
entfernt. Durch die funktionelle Operationstechnik ist es möglich,
schwere chronische Nebenhöhlenerkrankungen zur Ausheilung zu bringen.
Auch die kosmetisch-plastischen Operationen, die Nasenplastiken, Ohranlegeplastiken,
Korrekturen von Hautdefekten im Rahmen von Unfällen oder tumorösen
Erkrankungen im Kopf-Halsbereich werden routinemäßig durchgeführt.
Auch Mittelgesichtsbrüche können durch die Verwendung von Miniplatten
versorgt werden.
Ein wichtiger Meilenstein bei der Behandlung von bösartigen
Tumoren im Kopf- und Halsbereich ist der Einsatz eines der modernsten Laser-Geräte.
Mit dem Laser gelingt es, in der Mundhöhle, im Rachen und im Kehlkopf,
aber auch in der Nase, blutarme Resektionen durchzuführen.
Natürlich werden bei der überwiegend chirurgisch
orientierten HNO-Klinik alle, auch kleinere HNO-Erkrankungen, wie chronische
Mandelentzündungen, Polypen und Paukenergüsse behandelt. Es werden
auch kleinere Operationen ambulant durchgeführt.
Neben dieser überwiegend chirurgischen Tätigkeit
wird auch eine umfangreiche HNO-ärztliche Diagnostik mit konventioneller
Hörprüfung, Computer-Audiometrie, umfangreicher Diagnostik von
Gleichgewichtsstörungen sowie der Testung allergischer Erkrankungen
vorgenommen. Zusätzlich diagnostizieren wir Schlafstörungen (Schnarchen,
Schlafapnoe). Hierfür nutzen wir auch ein Schlaflabor. Entsprechend der
gewonnenen Befunde ist es möglich, die Schlafstörungen konservativ
oder chirurgisch zu therapieren (s.a. Leistungsspektrum der HNO-Klinik).
Klinik für Anästhesiologie
und Intensivmedizin
Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin betreut ca.
8.500 Patienten jährlich. Es kommen alle modernen Narkoseverfahren
mit einem hohen Anteil an Regional-Anästhesien zur Anwendung, um Schmerzausschaltung
für operative Eingriffe und schmerzhafte Untersuchungen zu erzielen.
Neben der Schmerzausschaltung ist der Anästhesist für die Aufrechterhaltung
der lebenswichtigen Funktionen (besonders Atmung und Herz-Kreislauffunktion)
und Schaffung optimaler Voraussetzungen für den operativ tätigen
Arzt verantwortlich.
Am Tage vor dem Eingriff beurteilt zusammenfassend der
Anästhesist alle bisher vorgenommenen diagnostischen und therapeutischen
Maßnahmen und untersucht den Patienten. Sehr wichtig ist das Aufklärungsgespräch,
in dem der Patient Gelegenheit hat, alle offenen Fragen beantwortet zu
bekommen. Patienten mit besonderen Risikofaktoren werden bereits Tage vor
der Operation von einem Fachanästhesisten besucht, der Schritte zur
Verbesserung ihres praeoperativen Zustandes einleitet. Nach der Operation
werden alle Patienten im Aufwachraum von geschultem Personal überwacht
und die ersten schmerztherapeutischen Medikamente verabreicht. Erst wenn
die Patienten gut ansprechbar, kreislauf-, atemstabil und schmerzarm sind,
werden sie zur Station verlegt.
Die Anästhesie-Klinik nimmt sich auch schwerer
Schmerzzustände an, das bedeutet, daß Wundschmerzen nach großen
Operationen, aber auch Schmerzen infolge eines Tumorleidens mittels einer
permanenten Leitungsanästhesie durch einen sogenannten Peridural-Katheter
bekämpft werden.
Die unter anästhesiologischer Leitung stehende interdisziplinäre
Intensivstation hat die personelle und apparative Voraussetzung, besonders
gefährdete Patienten postoperativ zu behandeln. Hier werden auch Patienten
nach Verkehrsunfällen, Patienten mit Atemstörungen, die einer
künstlichen Beatmung bedürfen, Patienten mit Vergiftungen sowie
Patienten aus dem Gebiet der Inneren Medizin betreut.
Durch die Möglichkeiten der modernen Anästhesieverfahren
in Kombination mit der Intensivbehandlung können immer mehr Patienten
immer schwerere Eingriffe - selbst in hohem Alter - ohne Schaden überstehen.
Klinik für Radiologie
Die Klinik für Radiologieversorgt die stationären
und ambulanten Patienten aller Fachrichtungen unseres Krankenhauses mit
röntgenologischen und nuklearmedizinischen Leistungen. Mit hochmoderen
Geräten werden konventionelle Röntgenuntersuchungen des Skelettsystems,
der Lunge und des Herzens, der Nieren, der Gallenblase, des Magen-Darm-Traktes
und der weiblichen Brust durchgeführt. Für die Untersuchung des
Gefäßsystems steht ein DSA-Gerät (digitale Subtraktionsangiographie)
zur Verfügung, das die Anwendung besonders kontrastmittel- und strahlensparender
Methoden erlaubt und an dem auch therapeutische Maßnahmen wie Erweiterung
verengter Gefäße (Angioplastie, PTA) und Verschluß krankhafter
Arterien (Embolisation) durchgeführt werden können. Besonders
aufschlußreiche Einblicke in den Körper erlaubt die hochauflösende
Computertomographie (CT).
Im nuklearmedizinischen Arbeitsbereich werden mit zwei
computergesteuerten Gammakameras Funktions- und Lokalisationsuntersuchungen
an allen inneren Organen und am Skelett vorgenommen. Im zugehörigen
Isotopenlabor werden Blutuntersuchungen besonders zur Tumordiagnostik durchgeführt.
Trotz technischer Perfektion wird in der radiologischen
Klinik keine „technische Medizin" betrieben, sondern in enger Zusammenarbeit
mit den Kliniken des Hauses patientennahe und menschliche Medizin praktiziert,
allerdings mit modernsten technischen Hilfsmitteln.
Krankenpflege
Das Krankenpflegepersonal betreut und begleitet Sie während
Ihres Krankenhausaufenthaltes in Ihrer aktuellen gesundheitlichen Situation.
Es sieht seine Aufgabe im Dienst am Leben und in der Erleichterung des
Leidens.
Krankenschwestern und Krankenpfleger, die gemeinsam mit
dem Arzt an Diagnostik und Therapie beteiligt sind, arbeiten auf den allgemeinen
Stationen, in der Ambulanz, auf der Intensivstation, in den Operationsabteilungen,
in der Endoskopie und in der Zentralsterilisation.
Um eine bestmögliche und individuelle Pflege zu gewährleisten,
haben wir auf den Stationen die Organisationsform der Zimmerpflege gewählt.
Das bedeutet, daß im Tagesdienst eine examinierte Pflegekraft in
Zusammenarbeit mit Schülern der Krankenpflegeschule, Zivildienstleistenden
und Praktikanten eine Patientengruppe verantwortlich betreut. Alle anfallenden
Arbeiten werden von diesen Personen durchgeführt. Sie sind Ihre Ansprechpartner.
Um eine kontinuierliche Pflege zu sichern, finden zwischen
den Schichten morgens, mittags und abends Dienstübergaben statt.
Institut
für Pathologie am St. Elisabeth-Krankenhaus
Im Institut für Pathologie werden die im Krankenhaus
anfallenden zytologischen und histologischen Proben bzw. Operationspräparate
mit Hilfe moderner Untersuchungsmethoden bearbeitet. Einen weiteren Schwerpunkt
stellen die intraoperativen Schnelldiagnosen dar, die sowohl dem Patienten
als auch dem Operateur die Probleme von Zweiteingriffen ersparen sollen.
Hohenlind nach der Fertigstellung im Oktober 1932
Text © by St. Elisabeth-Krankenhaus GmbH, Köln-Hohenlind
Fotos/Zeichnungen © by Fortbildungsakademie für Gesundheitshilfe
|