![]() |
St. Elisabeth-Krankenhaus
Köln-Hohenlind
Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln Werthmannstraße 1, 50935 Köln, Tel. 0221/4677-0 |
|
|
|
|
|
Träger des Krankenhauses:
Erster hauptamtlicher Chefarzt war Prof. Dr. Hellmuth Decher (* 1927 in Frankfurt/M.)
1969 Wahl zum Chefarzt in Köln-Hohenlind 1970 Ablehnung eines Rufes an die FU Berlin, Klinikum Steglitz 1977 Lehrbeauftragter der Med. Fakultät Universität Köln 1992 Ruhestand. Prof. Dr. Hellmuth Decher begann die HNO-Ausbildung 1954 bei Prof. Dr. A. Blohmke in
Frankfurt/M. und war anschließend 15 Jahre unter Prof. Dr. M. Thielemann, Prof. Dr. B.
Langenbeck und Prof. Dr. W. Becker in Bonn tätig. Dort habilitierte er sich
1963. Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeit waren die Physiologie
und Pathologie des Vestibularapparates, die Nystagmographie, hier wurde
eine Monographie erstellt. Eine weitere Monographie wurde über das
cervikale Syndrom verfaßt. Die operativen Schwerpunkte von Prof. Dr. Hellmuth
Decher waren die Mittelohr-Chirurgie sowie plastische Operationen.
Nach der Pensionierung von Prof. Dr. Hellmuth Decher wurde Priv.-Doz. Dr. Jochen Wustrow zu seinem
Nachfolger ernannt.
1991 Lehrbeauftragter an der Medizinischen Universität zu Lübeck. 1992 Wahl zum Chefarzt am St. Elisabeth-Krankenhaus. Er ist der älteste Sohn von Prof. Dr. Dr. Fritz Wustrow (Ordinarius an der Universitäts-HNO-Klinik Kölns 1968 bis 1983). Priv.-Doz. Dr. Jochen Wustrow, geboren am 7.9.1950 in Würzburg, war 1979 Assistenzarzt am Pathologischen Institut der Universität zu Köln unter Prof. Dr. R. Fischer und begann 1980 unter Prof. Dr. Claus Herberhold seine Assistenzarztätigkeit an der Universitäts-Hals-Nasen-Ohren-Klinik Hamburg/Eppendorf. 1982 bis 1992 war er als Assistenzarzt und Oberarzt unter Prof. Dr. Heinrich Rudert in Kiel tätig. Hier habilitierte er sich 1990 mit dem Thema: "Die epithelialen Speicheldrüsentumoren, histomorphologische Marker und Klinik". 1990 erhielt er den Ruf auf die C-3-Professur und die Stelle des leitenden Oberarztes sowie des stellvertretenden Direktors der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Med. Universität zu Lübeck unter Prof. Dr. Dr. Hilko Weerda. 1992 wurde er zum Nachfolger von Prof. Dr. Hellmuth Decher gewählt. Der Schwerpunkt der Arbeit von Priv.-Doz. Dr. J. Wustrow liegt auf histo-morphologischen Untersuchungen im Hals-Nasen-Ohrenbereich, vor allem wurden immunhistochemischen Untersuchungen des Nasenpharynx, bei Lymphomen und bei Speicheldrüsentumoren und dem Schockgeschehen im Bereich der Trachea durchgeführt. Klinische Schwerpunkte sind die Mittelohr-, Nebenhöhlen-, Speicheldrüsen-, Tumor-Chirurgie, plastische Chirurgie und Laser-Chirurgie. Priv.-Doz. Dr. J. Wustrow war 1991 Schriftführer der Vereinigung der schleswig-holsteinischen HNO-Ärzte. Die Zahl der Klinikbetten beträgt 50. Die Zahl der ärztlichen
Mitarbeiter neun.
|
|
|
|